Welt aus Bildern und Klängen

Ort für Menschen mit Sehnsucht

Die Weihnachtskirche sei als Ort für Menschen mit Sehnsucht konzipiert. „Weihnachten ist ein Versprechen: Es muss nicht alles so bleiben, wie es ist, nicht so dunkel, nicht so hoffnungslos, nicht so belanglos, fährt sie fort. Mit Weihnachten sei etwas Gutes in die Welt gekommen, etwas, das hilft,“ so Pfarrerin Küllmer-Vogt. Jana Koch-Zeißig, Pfarrerin der gastgebenden Christuskirche hat mit ihr und dem Künstler Parviz Mir-Ali gemeinsam die Kirche in eine Weihnachtskirche verwandelt. Die Kirche wird täglich ab 9.00 Uhr geöffnet sein. Die beste Zeit, die Weihnachtskirche zu besuchen, sei jedoch von 16 bis 20 Uhr, wenn die Multimediashow zu sehen ist, sagt die Pfarrerin. Zusätzlich bietet Jana Koch-Zeißig an, dass Schulklassen zusammen mit ihren Lehrerinnen und Lehrern während der ersten Schulstunde die Kirche besuchen können, um die Installation zu erleben.

Team von Ehrenamtlichen steht für Gespräche zur Verfügung

In der Weihnachtskirche werden die Besucherinnen und Besucher von ehrenamtlich Mitarbeitenden willkommen geheißen. Ein Team von 40 Ehrenamtlichen habe sich gefunden, um Menschen durch die Ausstellung zu begleiten und für Gespräche zur Verfügung zu stehen, sagt Ehrenamtsmanagerin Simone Möhring. Der Weg durch die Weihnachtskirche erkläre sich eigentlich von selbst, aber es sei gut, wenn Menschen da sind, die Auskunft geben können. „Wonach suchst Du?“ sei eine Frage, mit der sich jeder beim Gang durch die Ausstellung beschäftigen könne. Ihre Antwort können Besucherinnen und Besucher in ein Laptop eingeben und somit interaktiv an der Multimediainstallation teilnehmen. Ich möchte, dass Menschen mit ihren Sehnsüchten in Kontakt kommen und sich diesen bewusst werden,“ betont Projektleiterin Küllmer-Vogt.   

Sterne bestimmen mediale Inszenierung

Für die künstlerische Umsetzung des Projekts konnte der Komponist und Lichtkünstler Parvz Mir- Ali aus Frankfurt gewonnen werden. In seiner Installation schickt Mir-Ali die Zuschauer auf eine Reise vom Sternenhimmel durch das Sonnensystem und ferne Galaxien. Fulda sei die erste Sternenstadt Europas. Darum habe man sich für den Stern als Symbol für das entschieden, was in der Weihnachtskirche geschieht. Schließlich gebe es auch in der biblischen Weihnachtsgeschichte einen Bezug zu einem Stern: Die Weisen aus dem Morgenland, die vor 2000 Jahren einen ungewöhnlichen Stern am Himmel entdeckten und darin ein Zeichen sahen, dem sie folgten.

Mehr unter www.weihnachtskirche.com

BU Weihnachtskirche 4: links: Simone Möhring (Freiwilligenmanagerin im Evangelischen Kirchenkreis Fulda), rechts von vorne: Jana Koch-Zeißig (Pfarrerin an der Christuskirche), Miriam Küllmer-Vogt (Pfarrerin der EKKW und Initiatorin der Weihnachtskirche) und Parvz Mir-Ali (Künstler)

Alle Fotos: Christian Schauderna, medio.tv

Claudia Pfannemüller

Beauftragte für Öffentlichkeitsarbeit

Kirchenkreis Fulda

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